5 Dinge im Training, die dir neu sind

Das mag sich zwar etwas utopisch anhören, aber die fünf Trainingstipps, die du jetzt lesen wirst, werden dir ordentlich zu denken geben, was dein Training betrifft. Ja, sie werden alles in Frage stellen, was du momentan machst. Und wenn du sie richtig verstehst und anwendest, werden sie dir für mehrere Jahre dabei helfen, Fortschritte beim Training zu machen.

Beginne das Training mit der Übung,  die du am meisten hasst

Arnold im Training

Die meisten Menschen haben ihre paar Lieblingsübungen für jede Muskelgruppe und führend diese auch tief religiös in jedem Training aus. Schwierige, komplexe und anstrengende Übungen finden in ihren Trainingsprogrammen oftmals überhaupt keinen Platz, weil dies typische Übungen sind, die man einfach nicht mag.

Ein Beispiel: Viele Anfänger mögen das Beintraining, aber die Übung, die ihnen überhaupt nicht zusagt ist die Kniebeuge. Auf der anderen Seite erscheint dann der Beinstrecker als gar nicht mal so schlecht. Aber was glaubst du, welche Übung mehr Kraft und Muskeln aufbauen wird?

Das ist einfach beantwortet: Die komplexe und mehrgelenkige Übung mit freien Gewichten.

Grundübungen erhöhen die Produktion von anabolen Hormonen im Körper, das wurde nachweislich bewiesen. Wenn du diese Übungen also bis jetzt gemieden hast, wirst du deinen gravierenden Wachstumsschub von ihren erfahren.

Mit der Zeit wirst du lernen, dass die schwersten Übungen eigentlich auch jene sind, die die besten Resultate bringen. Anstelle diese zu ignorieren, solltest du sie regelmäßig in dein Training einbauen.

Mache nicht immer die selben Dinge

Ich sehe immer noch viele Trainierende, die immer die selbe Satzanzahl, Wiederholungen, Übungen und Trainings machen – Tag ein Tag aus. Ein derartiges Training wird nichts bewirken, da der Körper nicht zur Adaption gezwungen ist.

Mithilfe einer guten Ernährung, zwingt ein überschwelliger Reiz die Muskelfasern, sich zu regenerieren und stärker und größer zu werden. Allerdings nimmt die Intensität des Reizes ab, sobald sich der Körper daran gewöhnt hat. Das bedeutet, dass du dich von Training zu Training verbessern musst. Das kann auf vielerlei Weise geschehen. Du kannst mehr Gewicht hinzufügen, mehr Wiederholungen machen oder die Pausenzeiten kürzen, um besser zu werden.

Auch können Intensitätstechniken, wie z.B. erzwungene Wiederholungen, Teilwiederholungen oder Reduktionssätze eine gewisse Variation in dein Training bringen, welche für den nötigen Stimulus sorgt.

Was für mich allerdings sehr gut funktioniert hat, waren alternierende Wiederholungsschemen Ich habe mit einer leichten Woche begonnen, und habe diese mit einer schweren Woche abgewechselt. Wenn du auf ein Plateau stößt, können Rest-Pause-Sätze dir helfen. Auch Bänder oder Ketten können zum Einsatz kommen. Variiere die Dinge einfach.

Sobald du dich in deinem Training wohlfühlst, beginnt dein Körper sich anzupassen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis du ein Plateau erreichst.

Trainiere nicht schwerer als du musst

Schweres Training

Hardcore und motivierte Gewichtheber verwenden oft fortgeschrittene Techniken, um jeden Satz bis übers Muskelversagen hinauszugehen. Ich tat das mit meinem Trainingspartner auch als ich 30 Jahre alt war. Jedes Training und jeden Satz bis zum absoluten Versagen.

Ich weiß, dass das ein Fehler war. Eine achtwöchige australische Studie hat gezeigt, dass ein von vier Sätzen zum Muskelversagen doppelt so viel Kraftaufbau beschert, als wenn man in keinem Satz zum Versagen geht.

In einer weiteren Studie wurde bewiesen, dass ein Muskelversagen in jedem Satz keine zusätzlichen Benefits in Bezug auf den Kraftaufbau liefert.

Außerdem kann Muskelversagen für den Muskelaufbau hinderlich sein, da es das Risikio von Übertraining und ein psychologisches Burnout erhöht.

Erweitere deine Übungen

Neue Übungen herauszufinden, die du machen könntest, ist nicht schwer. Nur ein Klick auf bodybuilding.com entfernt dich von neuen Übungen.

Neben dem Ausprobieren von neuen Übungen, kannst du auch weitere Übungen, die du bereits machst, variieren. Ändere den Griff, die Griffbreite, wechsle von Langhantel auf Kurzhantel. Es gibt so viele Möglichkeiten eine Übung in gewisser Art und Weise abzuändern.

Trainiere für den Pump – aber nur am Ende des Trainings

Seitdem Arnold Schwarzenegger von dem unglaublichen Gefühl eines Pumps in seinem Film ,,Pumping Iron’’ erzählt hat, halten viele Bodybuilder diese Art von Training für den heiligen Gral. Mache aber keinen Fehler: Der Pump ist nur das Resultat von mehreren Wiederholungen, vor allem in Verbindung mit Intensitätstechniken, die den Muskel vollständig ermüden.

 

Wenn wir aber schon zu Beginn des Trainings völlig erschöpfen und alles für den Pump tun, dann ist das restliche Training für die Katz. Du vergeudest somit dein Potential, aus dem Training ein gutes Training zu machen. Dir wird schlichtweg die Kraft fehlen, um schwere Gewichte zu bewegen. Der Muskelreiz bleibt dann aus.

Mehr Tipps von Arnold Schwarzenegger findest du hier:

http://www.fitnessmagnet.com/Artikel/Fitness/View/Fitnessartikel/2250/30-Trainingstipps-von-Arnie